Selbstständig und kreditwürdig – auch ohne perfekte Schufa?

Hallo zusammen, Alex hier. Heute packen wir mal ein Thema an, das gerne unter den Teppich gekehrt wird: die Schufa. ?
Viele Selbstständige fürchten sich vor ihr, manche ignorieren sie, und manche wissen gar nicht genau, was da eigentlich drinsteht – bis sie plötzlich einen Kredit brauchen.

Ich kenne beide Seiten. Ich hatte Jahre, da lief’s nicht so rund. Mal war’s eine vergessene Rechnung, mal ein unglücklicher Zahlungsverzug – und schon rutscht der Schufa-Score in den Keller. Aber bedeutet das gleich das Aus für jede Finanzierung? Nein. Es gibt Wege, auch mit einem nicht ganz makellosen Schufa-Eintrag an Geld zu kommen – ganz legal, ganz realistisch.


Was Banken sehen – und was sie daraus machen

Die Schufa sammelt Daten über dein Zahlungsverhalten: offene Kredite, Zahlungsausfälle, Handyverträge, Kreditkarten – alles fließt ein. Und daraus errechnet sich ein Score, der aussagen soll, wie „zuverlässig“ du finanziell bist. Klingt theoretisch, hat aber echte Konsequenzen.
Wenn dein Score nicht optimal ist, winken klassische Banken meist direkt ab. Besonders wenn du auch noch selbstständig bist. Zwei Unsicherheiten auf einmal? Da ist bei vielen Kreditabteilungen direkt Schluss.

Aber: Das bedeutet nicht, dass du keine Chance mehr hast.


Alternativen zur klassischen Bank – ein zweiter Blick lohnt sich ?

Zum Glück gibt’s heute mehr Möglichkeiten als noch vor zehn Jahren. Plattformen wie auxmoney, smava oder Bon-Kredit haben sich genau auf Menschen spezialisiert, die bei der Bank durchs Raster fallen. Dort zählen auch andere Faktoren: deine Geschichte, dein Business, deine aktuelle Situation.

Natürlich: Die Zinsen sind oft etwas höher – das Risiko wird eben eingepreist. Aber wenn du einen überschaubaren Kredit für eine Investition brauchst, kann das ein fairer Deal sein.

Und es gibt sogar spezialisierte Anbieter für Selbstständige mit Schufa-Einträgen, bei denen du deine Chancen durch gute Vorbereitung deutlich verbessern kannst – etwa mit Nachweisen über laufende Aufträge, regelmäßige Einnahmen oder Sicherheiten.


Was du aktiv tun kannst, um deine Kreditwürdigkeit zu verbessern

Hol dir deine Schufa-Selbstauskunft – einmal im Jahr kostenlos. Prüfe, ob da wirklich alles korrekt ist. Du glaubst nicht, wie oft da längst erledigte Sachen noch als „offen“ markiert sind. Ein veralteter Eintrag kann dich unnötig blockieren. ?

Zahlst du alles pünktlich, nutzt dein Dispo nicht übermäßig und verhältst dich finanziell planvoll? Super – das zahlt sich langfristig aus. Selbst wenn dein Score gerade nicht top ist, kannst du ihn mit klarem Verhalten wieder nach oben bringen. Und das dauert nicht ewig – oft reichen schon 6 bis 12 Monate mit guter Führung.


Ehrlichkeit schlägt Ausreden

Wenn du bei einem Kreditgeber bist, der auch auf persönliche Einschätzung setzt: Sei ehrlich. Erklär kurz, wie der negative Eintrag zustande kam – und was du daraus gelernt hast. Viele reagieren positiv, wenn du zeigst: Ja, war ein Fehler – aber der liegt hinter mir. Das macht Eindruck, oft mehr als ein perfekt formulierter Antrag.


Auch mit schwacher Schufa kannst du finanzieren – wenn du es klug angehst ?

Klar, ein makelloser Score macht’s leichter. Aber ein Haken in der Akte ist kein Weltuntergang. Wichtig ist, dass du nicht den Kopf in den Sand steckst, sondern aktiv wirst: Selbstauskunft prüfen, Alternativen nutzen, offen kommunizieren.
Ich hab’s selbst erlebt – und ich weiß: Manchmal ist gerade der erste Schritt der schwerste. Aber wenn du ihn gehst, öffnen sich oft Türen, die vorher gar nicht sichtbar waren.

Wie gehst du mit dem Thema Schufa um? Oder hast du vielleicht schon mal einen Kredit bekommen, obwohl dein Score nicht perfekt war? Lass es mich wissen – ich bin gespannt.

Selbstständig mit wenig Eigenkapital – So klappt’s trotzdem mit der Finanzierung

Hallo zusammen, hier ist wieder Alex. Wenn ich eines gelernt habe in meinen 20 Jahren als Selbstständiger, dann das: Nicht jeder startet mit einem dicken Finanzpolster. Und weißt du was? Muss man auch nicht. ?
Viele erfolgreiche Selbstständige haben klein angefangen. Mit einer Idee, einem Laptop – und einem fast leeren Konto. Trotzdem haben sie es geschafft, ihr Business aufzubauen. Aber wie funktioniert das eigentlich, wenn man fast kein Eigenkapital mitbringt? Ist eine Finanzierung überhaupt möglich?
Kurz gesagt: Ja, ist sie. Aber du musst etwas anders an die Sache rangehen. Und genau darum geht’s in diesem Blogbeitrag.


Warum Eigenkapital trotzdem eine Rolle spielt

Klar, Eigenkapital ist grundsätzlich ein Pluspunkt. Es zeigt der Bank oder dem Kreditgeber: Du gehst selbst ins Risiko, du glaubst an dein Vorhaben, du stehst nicht komplett mit leeren Händen da. Das senkt für den Geldgeber das Risiko – und erhöht deine Chancen auf einen Kredit.
Aber keine Panik, wenn du gerade nicht viel auf der hohen Kante hast. Es gibt Wege, die Finanzierung auch ohne oder mit nur wenig Eigenkapital hinzubekommen. Dafür brauchst du vor allem eins: einen richtig guten Plan. ?


Was wirklich zählt: Deine Idee – und wie du sie präsentieren kannst

Du musst zeigen, dass dein Business funktioniert. Oder funktionieren wird. Je klarer du darstellen kannst, wie du mit deiner Selbstständigkeit Geld verdienst, desto eher bekommst du auch Unterstützung – ganz egal, wie viel du selbst einbringen kannst.

Das bedeutet: Ein realistischer Finanzplan, ein überzeugendes Konzept, ein Blick auf den Markt und deine Zielgruppe. Und: eine klare Aufstellung, wofür du das Geld brauchst – nicht Pi mal Daumen, sondern mit echten Zahlen. Wenn du sagen kannst: „Ich brauche 12.000 Euro für Ausstattung, 3.000 für Marketing und 5.000 als Liquiditätspuffer für die ersten Monate“, dann klingst du gleich ganz anders als „Ich bräuchte irgendwie so um die 20.000…“


Förderkredite und Mikrokredite als Chance ?

Gerade für Gründer:innen oder kleine Selbstständige ohne Eigenkapital gibt es spezielle Programme. Der KfW-Gründerkredit – StartGeld ist so ein Beispiel. Du brauchst dafür kein Eigenkapital im klassischen Sinn, sondern einen gut vorbereiteten Antrag, einen Businessplan – und idealerweise eine Hausbank, die dich unterstützt.

Auch Mikrokredite sind eine gute Option. Da geht’s um kleinere Summen, meist zwischen 1.000 und 25.000 Euro. Die Anforderungen sind oft niedriger, der Zugang flexibler. Und viele dieser Anbieter haben sogar Berater:innen, die dir beim Antrag helfen. Klingt gut? Ist es auch – wenn du weißt, was du willst.


Lass dich nicht entmutigen

Ich weiß, wie frustrierend es sein kann, wenn man merkt: Die Idee ist da, die Motivation auch – aber das Startkapital fehlt. Du fühlst dich dann schnell wie jemand, der nicht ernst genommen wird. Aber glaub mir: Es gibt viele Wege, dein Vorhaben trotzdem auf die Straße zu bringen.

Wichtig ist, dass du dranbleibst, dich nicht vom ersten „Nein“ entmutigen lässt – und dir Unterstützung suchst. Sei es durch einen Gründungscoach, die IHK, dein Netzwerk oder eben durch Plattformen, die genau dafür da sind.


Ohne Eigenkapital gründen? Geht klar – mit Strategie

Du brauchst keinen fünfstelligen Betrag auf dem Konto, um dich selbstständig zu machen. Was du brauchst, ist eine klare Vorstellung von deinem Business, ein durchdachtes Konzept – und den Mut, den nächsten Schritt zu gehen.

Wenn du das mitbringst, findest du auch die passende Finanzierung. Es ist nicht immer der einfachste Weg – aber er ist machbar. Und am Ende zahlt sich genau dieser Einsatz oft doppelt aus. ??

Warst du auch mal an dem Punkt? Oder planst du gerade deinen Start mit wenig Kapital? Dann schreib mir – ich freu mich auf deine Geschichte.

Privatkredit als Selbstständiger – clever oder gefährlich?

Hi, hier ist wieder Alex. Heute möchte ich über eine Finanzierungsform sprechen, die viele Selbstständige ganz still und heimlich nutzen – und zwar den ganz normalen Privatkredit. ?
Du kennst das vielleicht: Die Bank fragt beim Geschäftskredit nach BWA, Steuerbescheiden, Umsatzprognosen und Sicherheiten. Klingt kompliziert? Ist es auch. Also denkt man sich: „Ich nehm einfach einen privaten Ratenkredit – geht schneller, weniger Bürokratie.“ Und ja, das stimmt. Aber ist es auch der bessere Weg?

Ich habe das selbst erlebt. Und ich verrate dir heute, wann ein Privatkredit für Selbstständige eine gute Idee ist – und wann du besser die Finger davon lässt.


Wenn der Privatkredit zur Abkürzung wird

Die Vorteile liegen auf der Hand: Für einen klassischen Privatkredit brauchst du meistens keinen Businessplan, keine EÜR, keine Unternehmenszahlen. Du gibst einfach dein Einkommen an, legst ein paar Unterlagen vor, klickst dich durch den Antrag – und zack, in ein paar Tagen ist das Geld da. ?

Gerade wenn du noch relativ frisch selbstständig bist oder dein Einkommen nicht ganz regelmäßig fließt, kann das eine echte Chance sein, um an Startkapital zu kommen. Viele Direktbanken prüfen hier nicht so streng wie bei Geschäftskrediten. Und wenn du vorher angestellt warst oder noch zusätzliche Einkommensquellen hast, stehen die Chancen gar nicht so schlecht.


Aber: Was ist der Haken?

Der größte Nachteil ist die fehlende Trennung. Du nimmst den Kredit als Privatperson auf – nutzt ihn aber geschäftlich. Das hat ein paar Konsequenzen, über die du dir im Klaren sein solltest.
Erstens: Du kannst die Zinsen und Raten nicht als Betriebsausgabe absetzen. Heißt konkret – steuerlich bringt dir der Kredit nichts.
Zweitens: Wenn’s hart auf hart kommt, haftest du voll mit deinem privaten Vermögen. Es gibt keine Trennung zwischen dir und deinem Business.
Drittens – und das ist der gefährlichste Punkt: Es kann unübersichtlich werden. Wenn du beginnst, private Kredite fürs Geschäft, geschäftliche Einnahmen fürs Privatkonto und Ausgaben irgendwie zu vermischen, verlierst du schnell den Überblick. Und spätestens, wenn das Finanzamt zweimal nachfragt, wird’s unangenehm. ?


Wann ein Privatkredit Sinn machen kann

Trotzdem gibt’s Situationen, in denen ein Privatkredit für Selbstständige eine sinnvolle Lösung sein kann. Zum Beispiel:

Du brauchst schnell eine kleine Summe, um ein kurzfristiges Projekt zu realisieren. Oder du willst in Technik investieren, die du auch privat nutzt – etwa einen Laptop oder ein Handy. Vielleicht hast du gerade keine Lust, dich durch endlose Unterlagen für einen Firmenkredit zu wühlen.
Dann kann der Privatkredit eine pragmatische Lösung sein – wenn du ihn mit Bedacht einsetzt. Wichtig ist: Du solltest trotzdem wissen, wie du das Geld zurückzahlst. Und du solltest dir bewusst sein, dass du als Privatperson in der Pflicht stehst – auch wenn du es für dein Business nutzt.


Mein Fazit: Privatkredit? Ja, aber nicht blind

Ein Privatkredit ist kein Teufelswerk – aber auch kein Freifahrtschein. Wenn du ihn gezielt einsetzt, kann er dir helfen, dein Business voranzubringen oder eine Durststrecke zu überbrücken. Aber sobald du größere Investitionen planst, langfristige Projekte finanzieren willst oder mehrere Kredite brauchst, ist der Weg über einen professionellen Geschäftskredit oft sinnvoller – auch wenn er mehr Papierkram bedeutet.

Also: Augen auf, Überblick behalten – und immer mit Plan vorgehen. Dann kannst du auch als Selbstständiger mit einem Privatkredit gut schlafen. ?

Hast du schon mal einen Privatkredit fürs Business genutzt? Oder spielst du gerade mit dem Gedanken? Erzähl’s mir – ich bin gespannt auf deine Erfahrungen.

Bis bald
Alex

Selbstständig mit schwankendem Einkommen – So bekommst du trotzdem einen Kredit

Hallo, hier ist wieder Alex! Wenn du wie ich schon länger selbstständig bist, kennst du das bestimmt: Ein Monat läuft wie geschmiert, der nächste eher so… na ja. Willkommen im Leben mit schwankendem Einkommen.
Das ist für uns Alltag – aber für viele Banken ein rotes Tuch. „Keine konstanten Einnahmen“, heißt es dann. Dabei sagt das doch gar nichts über die Stabilität oder den Erfolg deines Business aus. In diesem Blogbeitrag zeige ich dir, wie du auch mit schwankenden Umsätzen einen Kredit bekommen kannst – und worauf du achten solltest, damit deine Finanzierung nicht gleich an der ersten Hürde scheitert.


Warum schwankendes Einkommen nicht gleich unsicher bedeutet

Viele Kreditgeber denken in festen Strukturen: monatliches Gehalt, 13. Monatsgehalt, Weihnachtsbonus. Sobald dein Einkommen aber aus Projekten, Honoraren, Aufträgen oder Verkäufen stammt, wird’s komplizierter – zumindest aus Sicht der Bank.
Aber schwankend heißt nicht instabil. Ich kenne viele Selbstständige, die seit Jahren solide wirtschaften, aber eben saisonal oder projektbezogen verdienen. Das musst du klar darstellen – zum Beispiel mit einer Umsatzentwicklung über das ganze Jahr, nicht nur die letzten drei Monate.


Deine Zahlen sprechen – wenn du sie sichtbar machst ?

Der Schlüssel ist Transparenz. Zeig, wie sich deine Einnahmen verteilen, woher sie kommen und warum sie schwanken. Vielleicht arbeitest du im Sommer mehr, weil du Fotograf:in bist. Oder der Großteil deines Umsatzes entsteht im letzten Quartal, weil du Coachings für Jahresziele anbietest. Das ist völlig okay – solange es nachvollziehbar ist.

Was immer hilft: Eine gut geführte Einnahmenüberschussrechnung (EÜR), am besten ergänzt durch eine kurze schriftliche Einschätzung deiner finanziellen Lage. Du musst kein Steuerprofi sein – aber du solltest wissen, wie dein Business funktioniert.


Die richtige Kreditart finden – und realistisch bleiben

Wenn du dir unsicher bist, ob eine klassische Bank der richtige Ansprechpartner ist, schau dich bei alternativen Kreditgebern um. Plattformen wie auxmoney oder Anbieter wie iwoca sind oft offener für Selbstständige mit unregelmäßigem Einkommen. Die schauen mehr auf das große Ganze – und nicht nur auf das, was im letzten Monat aufs Konto kam.
Auch Mikrokredite oder kleinere Ratenkredite mit flexibler Rückzahlung können eine gute Option sein. Wichtig ist, dass du die Raten auch in den „dünneren“ Monaten bedienen kannst. Lieber konservativ kalkulieren – und später positiv überraschen, als andersrum.


Vorbereitung ist das A und O – besonders bei schwankendem Einkommen

Mach dir vorher klar:
Was genau brauchst du? Wofür? Und wie lange brauchst du zur Rückzahlung? Diese Fragen solltest du beantworten können – nicht für die Bank, sondern für dich selbst. Das hilft dir, einen realistischen Plan aufzustellen und souverän aufzutreten.

Kleiner Bonus-Tipp von mir: Viele Banken reagieren deutlich positiver, wenn du gleich zeigst, dass du die Risiken selbst erkannt hast – und konkret erklärst, wie du mit Schwankungen umgehst. Das zeigt: Du hast dein Business im Griff. ?


Auch mit schwankendem Einkommen bist du kreditwürdig – wenn du’s clever angehst

Das Wichtigste ist nicht, dass dein Konto jeden Monat exakt gleich aussieht – sondern dass du zeigst, dass du langfristig stabil arbeitest, deine Finanzen verstehst und einen Plan hast. Dann ist dein schwankendes Einkommen kein Ausschlusskriterium, sondern einfach Teil deiner Selbstständigkeit.

Ich hab selbst erlebt, wie’s ist, wenn der Januar mager ist und der April doppelt reinhaut. Wichtig ist, dass du vorbereitet bist – und dich nicht entmutigen lässt, wenn’s beim ersten Versuch nicht klappt.

Hast du schon mal einen Kredit trotz schwankendem Einkommen bekommen? Oder bist du gerade dabei, dich damit auseinanderzusetzen? Dann schreib mir – ich bin gespannt auf deinen Weg.

Selbstständig und ohne geregeltes Einkommen – trotzdem kreditwürdig?

Hallo, hier ist wieder Alex. Heute reden wir über ein Thema, das viele Selbstständige beschäftigt, aber kaum einer laut ausspricht: Was ist, wenn ich kein geregeltes Einkommen habe – bekomme ich dann überhaupt einen Kredit? ?

Die Antwort: Ja, das ist möglich. Aber du musst die Spielregeln kennen. Denn anders als Angestellte mit festem Gehalt hast du als Selbstständiger Schwankungen. Mal kommt richtig was rein, mal weniger – manchmal auch gar nichts. Das macht dich nicht weniger fähig oder erfolgreich. Es macht die Sache nur komplexer.


Was Banken eigentlich meinen, wenn sie „regelmäßiges Einkommen“ wollen

Wenn du bei einer Bank einen Kredit beantragst, wollen sie vor allem eins: Sicherheit. Und das bedeutet in ihrer Sprache: gleichmäßige Einnahmen, klare Rückzahlung, möglichst wenig Risiko. Bei uns Selbstständigen klingt das eher nach einem Wunschtraum, oder?
Aber: Wenn du nachweisen kannst, dass deine Einnahmen zwar nicht gleichmäßig, aber verlässlich sind – dann ist das ein riesiger Pluspunkt. Ich spreche von regelmäßigen Aufträgen, Stammkundschaft, wiederkehrenden Einnahmen durch Abo-Modelle oder Serviceverträge. ?

Du musst zeigen, dass dein Business funktioniert. Nicht jeden Monat gleich – aber auf Dauer stabil.


So überzeugst du auch ohne Gehaltsnachweis

Ich habe schon viele Anträge begleitet, bei denen es nicht auf den einen perfekten Monat ankam, sondern auf den Gesamteindruck. Was zählt: deine Umsatzentwicklung über 12 Monate, dein Kontoverlauf, deine Rechnungen. Eine saubere Einnahmen-Überschuss-Rechnung ist oft mehr wert als ein Lohnzettel.
Und noch wichtiger: Dein Verwendungszweck. Banken vergeben viel lieber Kredite, wenn klar ist, dass du damit etwas Sinnvolles machst – zum Beispiel eine Investition in dein Business, die dir langfristig mehr Umsatz bringt.


Alternative Wege, wenn die Hausbank blockt ?

Falls du bei deiner Hausbank nicht weiterkommst, gibt’s zum Glück andere Wege. Online-Plattformen wie auxmoney, iwoca oder auch Smava schauen genauer hin. Da zählt auch deine Persönlichkeit, dein Projekt, dein Werdegang. Nicht nur die Zahlen.

Außerdem gibt’s die Möglichkeit von Mikrokrediten, besonders wenn du nur einen kleineren Betrag brauchst – etwa für Ausrüstung, Werbung oder Software. Viele dieser Kredite setzen weniger auf Sicherheiten, sondern auf deine Idee.

Und nicht vergessen: Auch ein Ratenkredit über dein Privatkonto kann funktionieren, wenn du z.?B. noch ein paar Monate vorher angestellt warst oder eine gute Schufa hast.


Mein Tipp: Zeig, dass du planen kannst ?

Auch ohne festen Lohn kannst du zeigen, dass du dein Geld im Griff hast. Ich empfehle dir, Einnahmen über ein Geschäftskonto zu verwalten, feste Rücklagen einzuplanen und deine monatlichen Fixkosten zu kennen.

Je klarer du das darstellen kannst – desto leichter wird’s bei der Kreditvergabe. Du wirkst dann nicht wie jemand, der „mal probiert, ob’s klappt“, sondern wie jemand, der sein Unternehmen ernsthaft führt.


Geregeltes Einkommen ist nicht alles – Verlässlichkeit zählt

Als Selbstständiger brauchst du keinen perfekten Gehaltseingang, um kreditwürdig zu sein. Du brauchst Klarheit, Struktur – und den Mut, deine Situation offen zu erklären. Wenn du das schaffst, stehen dir viele Türen offen ?
Ich hab’s selbst erlebt – und ich weiß: Es fühlt sich manchmal an wie ein Nachteil, aber in Wahrheit bist du flexibler, freier und oft sogar besser aufgestellt als so mancher Angestellte.

Wie gehst du mit Einkommensschwankungen um? Oder hast du vielleicht gerade einen Kredit aufgenommen, obwohl’s auf dem Papier kompliziert aussah? Schreib mir, ich freu mich auf deine Geschichte.