Selbstständig und ohne geregeltes Einkommen – trotzdem kreditwürdig?

Hallo, hier ist wieder Alex. Heute reden wir über ein Thema, das viele Selbstständige beschäftigt, aber kaum einer laut ausspricht: Was ist, wenn ich kein geregeltes Einkommen habe – bekomme ich dann überhaupt einen Kredit? ?

Die Antwort: Ja, das ist möglich. Aber du musst die Spielregeln kennen. Denn anders als Angestellte mit festem Gehalt hast du als Selbstständiger Schwankungen. Mal kommt richtig was rein, mal weniger – manchmal auch gar nichts. Das macht dich nicht weniger fähig oder erfolgreich. Es macht die Sache nur komplexer.


Was Banken eigentlich meinen, wenn sie „regelmäßiges Einkommen“ wollen

Wenn du bei einer Bank einen Kredit beantragst, wollen sie vor allem eins: Sicherheit. Und das bedeutet in ihrer Sprache: gleichmäßige Einnahmen, klare Rückzahlung, möglichst wenig Risiko. Bei uns Selbstständigen klingt das eher nach einem Wunschtraum, oder?
Aber: Wenn du nachweisen kannst, dass deine Einnahmen zwar nicht gleichmäßig, aber verlässlich sind – dann ist das ein riesiger Pluspunkt. Ich spreche von regelmäßigen Aufträgen, Stammkundschaft, wiederkehrenden Einnahmen durch Abo-Modelle oder Serviceverträge. ?

Du musst zeigen, dass dein Business funktioniert. Nicht jeden Monat gleich – aber auf Dauer stabil.


So überzeugst du auch ohne Gehaltsnachweis

Ich habe schon viele Anträge begleitet, bei denen es nicht auf den einen perfekten Monat ankam, sondern auf den Gesamteindruck. Was zählt: deine Umsatzentwicklung über 12 Monate, dein Kontoverlauf, deine Rechnungen. Eine saubere Einnahmen-Überschuss-Rechnung ist oft mehr wert als ein Lohnzettel.
Und noch wichtiger: Dein Verwendungszweck. Banken vergeben viel lieber Kredite, wenn klar ist, dass du damit etwas Sinnvolles machst – zum Beispiel eine Investition in dein Business, die dir langfristig mehr Umsatz bringt.


Alternative Wege, wenn die Hausbank blockt ?

Falls du bei deiner Hausbank nicht weiterkommst, gibt’s zum Glück andere Wege. Online-Plattformen wie auxmoney, iwoca oder auch Smava schauen genauer hin. Da zählt auch deine Persönlichkeit, dein Projekt, dein Werdegang. Nicht nur die Zahlen.

Außerdem gibt’s die Möglichkeit von Mikrokrediten, besonders wenn du nur einen kleineren Betrag brauchst – etwa für Ausrüstung, Werbung oder Software. Viele dieser Kredite setzen weniger auf Sicherheiten, sondern auf deine Idee.

Und nicht vergessen: Auch ein Ratenkredit über dein Privatkonto kann funktionieren, wenn du z.?B. noch ein paar Monate vorher angestellt warst oder eine gute Schufa hast.


Mein Tipp: Zeig, dass du planen kannst ?

Auch ohne festen Lohn kannst du zeigen, dass du dein Geld im Griff hast. Ich empfehle dir, Einnahmen über ein Geschäftskonto zu verwalten, feste Rücklagen einzuplanen und deine monatlichen Fixkosten zu kennen.

Je klarer du das darstellen kannst – desto leichter wird’s bei der Kreditvergabe. Du wirkst dann nicht wie jemand, der „mal probiert, ob’s klappt“, sondern wie jemand, der sein Unternehmen ernsthaft führt.


Geregeltes Einkommen ist nicht alles – Verlässlichkeit zählt

Als Selbstständiger brauchst du keinen perfekten Gehaltseingang, um kreditwürdig zu sein. Du brauchst Klarheit, Struktur – und den Mut, deine Situation offen zu erklären. Wenn du das schaffst, stehen dir viele Türen offen ?
Ich hab’s selbst erlebt – und ich weiß: Es fühlt sich manchmal an wie ein Nachteil, aber in Wahrheit bist du flexibler, freier und oft sogar besser aufgestellt als so mancher Angestellte.

Wie gehst du mit Einkommensschwankungen um? Oder hast du vielleicht gerade einen Kredit aufgenommen, obwohl’s auf dem Papier kompliziert aussah? Schreib mir, ich freu mich auf deine Geschichte.

Selbstständig machen und Kredit aufnehmen – geht das überhaupt?

Hi, ich bin’s wieder – Alex. Heute nehme ich dich mit an den Anfang. An den Punkt, an dem viele von uns mal standen – oder gerade stehen: Du willst dich selbstständig machen, hast eine gute Idee, Motivation bis zum Anschlag, aber… kein Startkapital. Und dann stellt sich die Frage: Kann ich überhaupt einen Kredit bekommen, wenn ich mich gerade erst selbstständig mache? ?

Ich sag’s gleich: Ja, das geht. Es ist nicht ganz einfach, aber absolut machbar – wenn du gut vorbereitet bist und die richtigen Hebel nutzt.


Keine Bilanzen? Kein Problem – wenn du gut planst

Klassische Banken wollen gerne Zahlen sehen. Bilanzen, Steuerbescheide, Kontobewegungen. Nur: Wenn du frisch gründest, hast du das alles noch nicht. Trotzdem kannst du eine Finanzierung bekommen – wenn du zeigst, dass du weißt, was du tust.
Ein gut durchdachter Businessplan ist hier Gold wert. Kein Roman, aber ein klarer Fahrplan: Wer bist du, was machst du, wie verdienst du Geld – und wofür brauchst du wie viel? Klingt banal, ist aber genau das, was Kreditgeber lesen wollen.


Förderkredite für Gründer:innen – dein möglicher Startschuss ?

Die bekannteste Option für frisch Selbstständige ist der KfW-Gründerkredit – StartGeld. Bis zu 125.000 Euro, günstige Zinsen, lange Laufzeit, und du brauchst keine Sicherheiten. Der Haken? Du musst den Antrag über deine Hausbank stellen – und die muss mitziehen.
Ich empfehle dir: Such dir eine Bank oder Sparkasse mit Erfahrung bei Existenzgründungen. Nicht jede Filiale kennt sich mit KfW-Förderungen aus. Aber wenn du den richtigen Ansprechpartner findest, steigen deine Chancen deutlich.


Alternativen, wenn die Bank zögert

Ich kenne viele Gründer:innen, die nicht über den klassischen Weg gegangen sind. Sie haben Mikrokredite genutzt – etwa über das Deutsche Mikrokreditinstitut oder Plattformen wie auxmoney. Diese Anbieter setzen nicht nur auf harte Zahlen, sondern schauen auch auf deine Motivation, deine Idee, deinen Lebenslauf.

Und dann gibt’s noch den privaten Ratenkredit. Klingt komisch, ist aber oft eine gute Zwischenlösung. Wenn du z.?B. vorher angestellt warst und ein gutes Einkommen hattest, kannst du bei vielen Direktbanken einen Kredit aufnehmen – auch wenn du dich gerade erst selbstständig machst.


Was du jetzt tun solltest

Bevor du irgendwo einen Antrag stellst, geh einmal in dich. Wie viel Geld brauchst du wirklich? Für was genau? Wie lange wirst du brauchen, um erste Einnahmen zu erzielen? Je besser du das für dich beantworten kannst, desto überzeugender wirst du gegenüber jedem Kreditgeber auftreten.
Und noch was: Rechne konservativ. Viele überschätzen, wie schnell es läuft – und unterschätzen, wie viel sie in den ersten Monaten brauchen. Ein kleiner Puffer kann Wunder wirken.


Selbstständig machen mit Kredit? Ja – aber mit Plan ?

Du brauchst keinen Geldberg, um dich selbstständig zu machen. Aber wenn du weißt, was du willst, und dein Vorhaben klar strukturierst, kannst du mit einem Kredit genau den Start hinlegen, den dein Business verdient.
Ich hab’s selbst erlebt. Und ich weiß: Der Schritt in die Selbstständigkeit ist aufregend – aber mit der richtigen Finanzierung im Rücken fühlt er sich gleich doppelt so gut an.

Bist du gerade in der Gründungsphase? Oder hast du den Sprung schon geschafft und überlegst, nachträglich zu finanzieren? Schreib mir – ich freu mich, von deinem Weg zu hören.

Bis bald Alex

Selbstständig und auf Wachstumskurs – Wann ein Kredit wirklich Sinn macht

Hey, ich bin’s wieder – Alex. Heute geht’s um eine Frage, die mir seit Jahren immer wieder begegnet, nicht nur bei mir selbst, sondern auch in Gesprächen mit anderen Selbstständigen:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt, um einen Kredit aufzunehmen?
Nicht wenn’s brennt – sondern wenn man wachsen will. ?

Denn was viele unterschätzen: Kredite sind nicht nur dafür da, Löcher zu stopfen. Sie können auch der Turbo sein, der dein Business aufs nächste Level bringt. Vorausgesetzt, du weißt, was du tust – und warum.


Wachstum ist kein Zufall – sondern Entscheidung

Wenn du seit einer Weile selbstständig bist, kennst du das: Die Aufträge kommen rein, der Kalender ist voll, Kund:innen sind zufrieden. Klingt super, oder? Ist es auch – aber irgendwann stößt du an deine Kapazitätsgrenze. Du arbeitest am Limit, lehnst Anfragen ab oder kannst keine neuen Projekte annehmen, weil dir Zeit, Equipment oder Unterstützung fehlt.
Genau da wird’s spannend. Denn jetzt steht eine Entscheidung an: Willst du auf diesem Level weitermachen – oder willst du wachsen? Und wenn ja, wie?


Ohne Investition kein Wachstum

Ich hab’s selbst erlebt. Irgendwann reicht der alte Laptop nicht mehr, der Arbeitsraum wird zu eng, das DIY-Marketing bringt dich nicht mehr weiter. Du brauchst Verstärkung. Vielleicht eine Mitarbeiterin, ein Freelancer-Team, eine Werbeagentur. Oder eben bessere Technik, neue Software, ein neues Büro.

Und das kostet. Klar.

Die große Frage: Nimmst du dieses Geld aus der laufenden Kasse – oder finanzierst du es gezielt? Viele Selbstständige schrecken vor einem Kredit zurück, weil sie Schulden vermeiden wollen. Verständlich. Aber manchmal ist kein Kredit riskanter als ein gut geplanter.


So erkennst du, ob der Zeitpunkt richtig ist

Hier kommt meine persönliche Erfahrung ins Spiel: Du solltest genau dann über eine Finanzierung nachdenken, wenn du weißt, dass die Investition einen Mehrwert bringt. Wenn sie dir mehr Umsatz, mehr Effizienz oder mehr Freiheit verschafft. ?

Ein Beispiel: Eine Designerin, mit der ich zusammenarbeite, wollte schon lange einen Plotter anschaffen, um ihre eigenen Produkte zu produzieren – statt sie fremd fertigen zu lassen. Die Investition war nicht ohne, aber die Rechnung ging auf: Statt 10 Euro Marge pro Stück hatte sie plötzlich 40. Kredit war nach sechs Monaten getilgt. Der Gewinn blieb.


Ein Kredit ist kein Zeichen von Schwäche – sondern von Weitsicht

Das hat bei mir gedauert, bis ich das verstanden habe. Ich dachte immer: Wenn ich einen Kredit brauche, hab ich’s nicht im Griff. Heute weiß ich: Es ist genau andersrum. Wer in sein Business investiert, denkt unternehmerisch. Voraus. Strategisch.
Wichtig ist nur, dass du deinen Finanzierungsbedarf klar bezifferst. Und dass du weißt, wie du das Geld wieder reinholst. Dann ist ein Kredit nicht nur eine Ausgabe – sondern der erste Schritt in eine neue Phase deines Geschäfts.


Fazit: Kredite sind Werkzeuge – keine Notlösungen

Wenn du dir also gerade die Frage stellst, ob ein Kredit Sinn macht: Frag dich nicht nur, ob du ihn brauchst. Frag dich, was er möglich macht.
Wachstum passiert nicht von allein. Aber mit der richtigen Investition – zum richtigen Zeitpunkt – kannst du deine Selbstständigkeit nicht nur sichern, sondern richtig ausbauen. ?

Ich bin gespannt: Warst du schon mal an diesem Punkt? Stehst du vielleicht gerade davor? Dann erzähl mir davon – ich hör gern zu.

Bis bald. Alex

Selbstständig mit Werkstatt – Wenn der Schraubenschlüssel nicht reicht

Hey, hier ist wieder Alex. Heute wird’s ein bisschen ölig. Ich möchte über ein Thema schreiben, das oft unterschätzt wird – aber in meiner Welt immer wieder auftaucht: Kredite für Selbstständige mit Werkstatt. Egal ob du als Kfz-Meister einen eigenen Betrieb führst, Fahrräder reparierst oder einen Metallbau machst – irgendwann kommt der Punkt, an dem du mehr brauchst als Werkzeug, Know-how und Motivation. Nämlich Geld.
Nicht zum Spaß. Sondern für echte Investitionen. Eine neue Hebebühne. Ein Diagnosetool. Eine Lackierkabine. Oder einfach ein größerer Raum, weil du mit deinem Betrieb an die Grenzen kommst. Und genau da fängt das Thema Finanzierung an.


Zwischen Drehmomentschlüssel und Bankgespräch

Was ich oft beobachte: Handwerkerinnen und Handwerker mit eigenen Werkstätten arbeiten hart, sind technisch versiert, liefern Qualität – aber sobald’s ums Finanzielle geht, kneifen viele. Nicht aus Faulheit oder Unwissen, sondern weil die Sprache der Banken eine ganz andere ist. Da geht’s nicht um PS oder Präzision, sondern um Rückzahlungsmodalitäten, Eigenkapitalquote und Bonität.
Wenn du da nicht vorbereitet bist, wirkst du schnell unprofessionell – obwohl du’s nicht bist. Ich hab’s selbst erlebt. Ich kam mit ölverschmierten Händen zum Banktermin (nicht übertrieben!) und wunderte mich, warum das Gespräch eher zäh lief. Heute weiß ich: Du musst dein Vorhaben übersetzen. In die Sprache der Finanzwelt.


Was du wirklich brauchst

Ein klarer Plan. Nicht mehr und nicht weniger. Sag nicht: „Ich brauch mal Geld für ein paar neue Geräte.“ Sag: „Ich möchte meine Werkstatt erweitern. Dazu brauche ich eine zweite Hebebühne (6.000?€), eine moderne Achsvermessungseinheit (7.500?€) und Mittel für den Umbau (3.500?€). Ich rechne mit einer höheren Kundenauslastung und kürzeren Wartezeiten.“
Klingt schon anders, oder? Und das Beste: Es ist die Wahrheit. Du musst nichts beschönigen. Nur klar machen, dass du weißt, wofür du das Geld brauchst – und wie es sich rechnet.


Finanzierung muss nicht kompliziert sein

Ich habe einige Kfz-Profis kennengelernt, die über Mikrokredite ihre Werkstatt wieder flottgemacht haben. Andere sind den klassischen Weg über die Hausbank gegangen – mit Förderkredit von der KfW im Rücken. Und ein paar haben sich ein gebrauchtes Gerät per Leasing geholt, um nicht gleich alles auf einen Schlag zu zahlen. Es gibt viele Wege.
Wichtig ist: Nicht abwarten, bis das alte Gerät den Geist aufgibt. Sondern vorher handeln. Denn wenn du zu spät kommst, wird’s eng – finanziell wie betrieblich.


Kein Kredit der Welt ersetzt deinen Einsatz

Das möchte ich dir zum Schluss noch mitgeben: Ein Kredit kann dir helfen, dein Business zu stärken. Aber er ersetzt nicht dein Können, deine Kundennähe und dein Engagement. Wenn du das mitbringst – und dazu noch den Mut, dich mit dem Thema Finanzierung auseinanderzusetzen –, dann läuft’s auch in Zukunft rund.
Und wenn du dir nicht sicher bist, ob sich die Investition lohnt: Hol dir eine zweite Meinung. Sprich mit deinem Steuerberater oder einer anderen Werkstatt, die diesen Weg schon gegangen ist. Du bist nicht allein auf der Straße.

Ich wünsch dir gutes Gelingen – und wenn du magst, erzähl mir doch, wie du’s gemacht hast. Werkstatt gegründet? Kredit beantragt? Auf Leasing umgestiegen? Ich bin gespannt.

Kredit für selbstständige Fotograf:innen – zwischen Kreativchaos und Kalkulation

Hey, Alex hier. Heute geht’s ums Fotografieren – oder besser gesagt: um das, was zwischen Kamera, Kundenauftrag und Kontostand manchmal fehlt. Nämlich: Kapital. Denn ganz ehrlich, viele meiner Freunde und Bekannten in der Branche haben ein feines Gespür für Licht, Emotion und Bildkomposition – aber wenn es um Finanzen geht, ist schnell Schluss mit scharf.
Ich kenne das. Eine neue Kamera steht an, ein Studio soll gemietet werden, oder man möchte endlich mal in bessere Bildbearbeitungssoftware investieren. Nur: Das Konto sieht aus wie nach einem langen Festivalwochenende. Und die Bank? Die versteht selten, dass ein Shooting in Marrakesch mehr bringt als zehn Bewerbungsfotos im Hinterzimmer.

Aber ich kann dir sagen: Auch als kreative:r Fotograf:in bekommst du einen Kredit – du musst nur wissen, wie du dich und dein Business präsentierst.


Die Bank sieht kein Bild – nur Zahlen

Das ist oft das größte Problem: Deine Arbeit lebt von Emotionen, Ästhetik, Authentizität. Die Bank sieht aber keine Bildbände, kein Instagram-Feed, keine Ausstellungen – sondern fragt nach Einnahmen, Rücklagen und Steuerbescheiden. Wenn du dann sagst: „Ich arbeite an einem freien Projekt über urbanes Leben auf Sardinien“, lächelt der Berater milde und greift zum Ablehnungsformular.
Dabei steckt dahinter oft ein konkreter Plan. Vielleicht willst du ein Fotobuch veröffentlichen, dein Portfolio erweitern oder endlich dein Nebengeschäft mit Hochzeiten ankurbeln. Nur musst du das in Worte fassen, die auch jemand versteht, der keine Ahnung von Blende, RAW oder Bokeh hat.


Mein Tipp: Erzähl deine Geschichte – aber mit Plan

Ich habe mit Fotograf:innen gesprochen, die ihr Studio über einen Mikrokredit finanziert haben. Oder die ihre Kameraausrüstung nicht gekauft, sondern geleast haben – mit festen Monatsraten, planbar, steuerlich absetzbar. Andere haben sich ein Jahr Zeit genommen, um sich ein zweites Standbein aufzubauen: Presets verkaufen, Workshops anbieten, Online-Kurse drehen.

Manche sind über Plattformen gegangen. Auxmoney zum Beispiel. Da entscheiden Menschen – nicht Algorithmen. Da zählt dein Vorhaben. Deine Leidenschaft. Dein bisheriger Weg. Das klappt nicht immer sofort, aber wenn du ehrlich, konkret und sympathisch erklärst, warum du was brauchst, hast du gute Chancen.


Investition in sich selbst – nicht in Luftschlösser

Ich sag dir aber auch: Nicht jeder Kredit macht Sinn. Wenn du das Gefühl hast, dass du gerade nur Geld brauchst, um ein paar Lücken zu stopfen, ohne Plan, wie’s weitergeht – dann lass es lieber. Dann ist vielleicht eine Auszeit, ein Coaching oder ein Tapetenwechsel sinnvoller.
Aber wenn du genau weißt, was du willst – z.?B. deine Marke ausbauen, gezielt Kund:innen ansprechen, mehr Unabhängigkeit durch eigene Projekte – dann ist ein Kredit ein Werkzeug. Kein Allheilmittel, kein Zaubertrank. Aber ein sinnvoller Schritt.


Fazit aus meiner Sicht

Fotografie ist kein Hobby mehr, wenn du davon leben willst. Dann ist es ein Business. Und als Business darfst du dir erlauben, in dich zu investieren. Technik kostet. Räume kosten. Zeit sowieso.
Aber: Gute Vorbereitung, ein klarer Fokus und ein bisschen Finanzwissen machen dich nicht weniger kreativ – im Gegenteil. Sie machen dich frei. Und Freiheit ist vielleicht das beste Licht für alles, was du tust.

Ich freu mich, wenn du mir von deinem Weg erzählst. Ob du schon einen Kredit genutzt hast, noch am Überlegen bist oder ganz andere Erfahrungen gemacht hast – schreib mir. Ich bin gespannt.